Aplastische Anämie (Panmyelopathie)

Aplastic Anemia[1]

Die aplastische Anämie entsteht im Rahmen einer Störung der Knochenmarksfunktion, die mit Panzytopenie einhergeht. Sie kann angeboren oder erworben sein.


Symptome

Müdigkeit ist die häufig das erste Symptom der Anämie [1]. Andere typische Symptome sind Brustschmerzen, blasse Haut, übermäßig kalte Extremitäten, Kopfschmerzen, Dyspnoe und Schwindel. Arrhythmie ist ein weiteres häufiges Symptom der Erkrankung. In einigen Fällen kann dies zu einer Herzinsuffizienz führen. Fieber, Grippe-ähnliche Symptome und persistierende Infektionen sind auch als Folge der Neutropenie üblich. Spontane und verlängerte Blutungen zeigen eine Verringerung der Thrombozyten im Körper an, dabei sind Epistaxis, Zahnfleischblutungen und Petechien häufig. Bei Frauen kann es zu schweren Menstruationsbluten kommen. Hautausschläge und Übelkeit sind auch zu beobachten.

Diagnostik

Zu Beginn der Abklärung steht eine ausführliche Anamnese mit Familienanamnese, sowie eine körperliche Untersuchung. Die diagnostische Abklärung bei Verdacht auf aplastische Anämie sollte zudem folgende Schritte umfassen [2] [3]:

  • Zellzählung, Differentialblutbild, Retikulozyten
  • Durchflusszytometrische Analyse GPI-verankerter Proteine
  • Knochenmarkdiagnostik
  • Gerinnungsparameter: Quick-Wert, PTT, Fibrinogen
  • Hämolyseparameter
  • Leber- und Nierenfunktionsparameter
  • Gesamteiweiß, Elektrophorese, Immunglobuline
  • Blutzucker
  • C-reaktives Protein (CRP)
  • Folsäure, Vitamin B12, Eisen
  • Antinukleäre Antikörper, anti-DNS-Antikörper
  • Virusdiagnostik (EBV, CMV, Hepatitis A, Hepatitis B, Hepatitis C, HIV, Parvovirus B19)

Die sonographische Untersuchung und Röntgen des Thorax, HLA-Typisierung, sowie Elektrokardiographie (EKG) vervollständigen die Abklärung.

Therapie

Prognose

Ätiologie

Epidemiologie

Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

Prävention

Zusammenfassung

Die aplastische Anämie entsteht durch eine Störung der Knochenmarksfunktion. Sie ist durch Knochenmarkshypoplasie und Panzytopenie gekennzeichnet. Das Konzept der aplastischen Anämie wurde erstmals im Jahre 1888 von Paul Ehrlich eingeführt, als er den Fall einer schwangeren Frau, die durch Knochenmarkversagen gestorben war, untersuchte. 1904 erhielt die Erkrankung ihren Namen von Anatole Chauffard. Die aplastische Anämie kann erworbene oder angeborene Ursachen haben.

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Quellen

  1. Wallerstein RO, Condit PK, Kasper CK, et al. Statewide study of chloramphenicol therapy and fatal aplastic anemia. JAMA 1969; 208:2045.
  2. Marsh JC, Ball SE, Cavenagh J, et al. Guidelines for the diagnosis and management of aplastic anaemia. Br J Haematol 2009; 147:43.
  3. Scheinberg P, Young NS. How I treat acquired aplastic anemia. Blood 2012; 120:1185.

Medien Referenzen

  1. Aplastic Anemia, CC BY-SA 4.0

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