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Osteosklerose

Der Zustand einer überhöhten Knochenmineralisation und Hypertrophie der Knochen wird als Osteosklerose (OS) bezeichnet. Es gibt eine idiopathische Form der OS, während andere Fälle auf Knochenläsionen oder Grunderkrankungen wie die Osteopetrose oder Morbus Paget zurückzuführen sind.


Symptome

Der pathologische Umbau der Knochen kann Schmerzen bereiten und zu sichtbaren Auftreibungen und Deformitäten führen, allerdings geht eine idiopathische OS mit keinem dieser Symptome einher. Hier handelt es sich zumeist um einen Zufallsbefund der bildgebenden Diagnostik, dessen Pathogenese und prognostische Relevanz noch unbekannt sind [1]. Wenn es zur signifikanten Umgestaltung der Knochenform kommt, dann hat das Auswirkungen auf die Mechanik des Bewegungsapparates. Die Betroffenen leiden daher häufig an Muskelverspannungen und Arthralgien. Bei jungen Patienten beeinträchtigt die OS das Wachstum, insbesondere das Wachstum der Schädelknochen, sodass sich auch zentralnervöse Symptome einstellen.

Die Zunahme der Knochensubstanz erfolgt jedoch nicht nur nach außen hin, sondern auch in Richtung der Markräume, weshalb die medulläre Hämatopoese beeinträchtigt wird [2]. Die Verdrängung des Knochenmarks führt zu einer verstärkten extramedullären Hämatopoese mit folgender Hepatosplenomegalie, aber schließlich auch zu einer Knochenmarkinsuffizienz. Letztere resultiert in einer Panzytopenie, die sich klinisch in Form von vermehrter Müdigkeit, Schwäche und Blässe, einer erhöhten Infektanfälligkeit und einer hämorrhagischen Diathese zeigt.

Eine OS mag als singuläre Pathologie auftreten, wird aber häufiger als Teil komplexer klinischer Bilder gesehen. Die Kombination bestimmter Symptome ist in einigen Fällen der wichtigste Hinweis auf die primäre Erkrankung, so zum Beispiel bei Patienten, die an der Erdheim-Chester-Krankheit leiden [3] [4]. Diese Pathologie geht zusätzlich mit einem Exophthalmus, einem zentralen Diabetes insipidus, Xanthomen und multipler Organinsuffizienz einher.

Osteopathie
  • Vorderseite Osteosklerose Rückseite unstabiler Knochen trotz vermehrter Mineralisation der Spngiosa Knochen hypertrophie DIAG: Szintigraophie mehr anreicherung Generalisiert: - Albers Schönberg "Marmorknochen" oder OsteoPETROSE - Metastasen - Toxische osteopathie[karteikarte.com]
  • […] einer Osteosklerose versteht man eine übermäßige Substanzvermehrung ( Hypertrophie ) des Knochengewebes . 2 Formen Eine Osteosklerose kann generalisiert oder lokalisiert auftreten: 2.1 Generalisiert Osteopetrose Engelmann-Syndrom Melorheostose toxische Osteopathie[flexikon.doccheck.com]
  • Renale Osteodystrophie (Synonym: Renale Osteopathie, engl.: renal osteodystrophy) ist die Ektope Kalkablagerungen im Bereich der Schultergelenke, Ellenbogen, Knie, Zehen und Resorptionen.Search the history of over 279 billion web pages on the Internet.Ähnlich[gapemaqa.xpg.uol.com.br]
  • […] verschiedene Muskelgewebe unterscheiden, die man nach ihrem auffälligsten mikroskopischen Aspekt noch einmal.das Schultergelenk; das Ellenbogengelenk; das Handgelenk. hrudní dutina die Brusthöhle pánev kost křížov.Renale Osteodystrophie (Synonym: Renale Osteopathie[luzofisi.xpg.uol.com.br]
  • M80-M94 Osteopathien und Chondropathien M80-M85 Veränderungen der Knochendichte und -struktur M85.- Exkl.: Marmorknochenkrankheit ( Q78.2 ) Osteogenesis imperfecta ( Q78.0 ) Osteopoikilie ( Q78.8 ) Polyostotische fibröse Dysplasie [Jaffé-Lichtenstein-Syndrom[icd-code.de]

Diagnostik

Zunächst ist eine ausführliche Anamnese durchzuführen, in der die Patienten unter anderem nach dem Verlauf der Erkrankung und einer eventuellen familiären Vorbelastung gefragt werden. Dieser Punkt ist wichtig, weil viele Fälle von OS eine Manifestation hereditärer Erkrankungen darstellen.

Osteosklerotische Läsionen weisen eine erhöhte Dichte auf, die als solche auch in Röntgenaufnahmen erkennbar ist. Damit ist zwar die Kondition schnell diagnostiziert, aber es bedarf einer detaillierten Auswertung der Aufnahmen und gegebenenfalls weiterer diagnostischer Maßnahmen, um die Ätiologie der OS zu identifizieren [5]. In diesem Kontext ist besonders auf die Verteilung der Anomalien zu achten: Leidet der Patient an einer generalisierten oder fokalen OS? Falls nur Teile des Skeletts eine erhöhte Knochendichte aufweisen, lässt sich dann ein Zusammenhang zu bekannten Verletzungen, Frakturen oder Vorerkrankungen herstellen? Welche Abschnitte des einzelnen Knochens zeigen eine erhöhte Dichte? Zusätzliche Läsionen der Knochen sind ebenfalls zu beachten, denn bei einigen Erkrankungen - zum Beispiel beim Morbus Paget - finden sich osteosklerotische und osteolytische Veränderungen. Auch Neoplasien können eine solch inhomogene Struktur aufweisen. Eine Bestätigung der Diagnose kann in vielen Fällen nur durch die pathohistologische Untersuchung einer Gewebeprobe erzielt werden, die im Rahmen einer Knochenbiopsie entnommen wird [6].

Standarduntersuchungen des Blutes sollten ebenfalls realisiert werden, um möglicherweise bestehende Zytopenien und Störungen des Elektrolythaushalts zu erkennen und den Allgemeinzustand des Patienten besser beurteilen zu können. Diesen Analysen sind spezifische Tests anzuschließen, die sich nach den Verdachtsdiagnosen zur Ätiologie der OS richten. Derartige Tests reichen vom Blutausstrich über Untersuchungen des Knochenmarks bis hin zum Nachweis kausaler Gendefekte mittels molekularbiologischer Verfahren.

Therapie

  • Während der Therapie sind Physiotherapeuten , Sportmediziner und weitere Fachärzte in die Behandlung involviert. Therapie & Behandlung Die Therapie einer vorliegenden Osteosklerose richtet sich nach der Ursache.[medlexi.de]
  • […] und Rehabilitation Operative Therapie ¹º¹¹¹.Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology - DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany - Medizin, Medicina, Médecine, Medicina, Medicine.[luzofisi.xpg.uol.com.br]
  • Die Therapie umfasst unterschiedliche Konzepte. Bei erheblichen neurologischen Problemen kann eine operative Versorgung notwendig sein. Derzeit liegen hierzu keine Angaben vor.[uke.de]
  • Nach dem Entfernen der Schmerzbehandlung ist in der physikalischen Therapie, Massage-Therapie einbezogen.[de.nextews.com]

Prognose

  • Dystrophia adiposogenitalis Symptome: Schmerzen und Missempfindungen im Kniegelenk, Außenrotation, Beinverkürzung, Hüfthinken Diagnose: Röntgenuntersuchung Therapie: Reposition, Fixation (Kirschner-Draht), Korrekturosteotomie, Ruhigstellung im Beckengips Prognose[med-college.de]
  • Otosklerose: Krankheitsverlauf und Prognose Die Prognose der Otosklerose richtet sich danach, ob und zu welchem Zeitpunkt eine Behandlung erfolgt. Ohne Behandlung kann die Verknöcherung im Ohr zu starker Schwerhörigkeit oder sogar Taubheit führen.[netdoktor.de]
  • Die früher gebräuchlichsten Prognose-Scores waren der sogenannte Lille-Score sowie der Cervantes-Score [ 4 ] .[onkopedia.com]
  • Prognose Im Regelfall kann die Hörfunktion zu einem gewissen Grad wiederhergestellt werden. Meist kommt es zuerst noch nicht zu einer Besserung, oder das Hören verschlechtert sich sogar.[chirurgie-portal.de]

Epidemiologie

  • Chemotherapie Radiatio bei Inoperabilität oder mangelndem Ansprechen auf Chemotherapie (auch in kurativer Absicht) Prognose : 5-Jahres-Überlebensrate ca. 50% Chondrosarkom Chordom Kurzbeschreibung : Extrem seltene, maligne Neoplasie der Wirbelsäule Epidemiologie[amboss.com]
Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Quellen

Artikel

  1. Noujeim M, Bsoul S, Huber M. Unusual presentation of idiopathic osteosclerosis: a case report. Gen Dent. 2008; 56(2):182-185.
  2. Ustün N, Ustün I, Ozgür T, et al. Diffuse osteosclerosis in a patient with prostate cancer. Osteoporos Int. 2014; 25(3):1181-1185.
  3. Adawi M, Bisharat B, Bowirrat A. Erdheim-Chester disease (ECD): Case report, clinical and basic investigations, and review of literature. Medicine (Baltimore). 2016; 95(42):e5167.
  4. Stempel JM, Bustamante Alvarez JG, Carpio AM, Mittal V, Dourado C. Erdheim-Chester disease, moving away from the orphan diseases: A case report. Respir Med Case Rep. 2017; 20:55-58.
  5. Ihde LL, Forrester DM, Gottsegen CJ, et al. Sclerosing bone dysplasias: review and differentiation from other causes of osteosclerosis. Radiographics. 2011; 31(7):1865-1882.
  6. Kvasnicka HM, Beham-Schmid C, Bob R, et al. Problems and pitfalls in grading of bone marrow fibrosis, collagen deposition and osteosclerosis - a consensus-based study. Histopathology. 2016; 68(6):905-915.

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