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Pfeiffersches Drüsenfieber

Mononukleose

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch als infektiöse Mononukleose bekannt, ist eine häufige Virusinfektion, die durch das Epstein-Barr-Virus verursacht wird.


Symptome

Die Mehrzahl der Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber hat nurleichte Beschwerden. Wenn das Virus erworben wird, verursacht es nicht sofort Symptome. Die Inkubationszeit beträgt ungefähr 4-6 Wochen. Frühsymptome sind allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit und Kopfschmerzen, diese können 3 bis 4 Tage vor Halsschmerzen und Fieber beginnen. Die Mehrheit der symptomatischen Patienten wird über bereits länger andauernde Müdigkeit und Unwohlsein klagen. Das Fieber ist niedrig, aber kontinuierlich. Die Halsschmerzen sind oft das zweite Symptom und können von mittelschwerer bis schwerer variieren. Muskel- und Gelenkschmerzen sind selten. Patienten klagen über einen trockenen Husten, Appetitlosigkeit und vage Schmerzen in der Brust. In seltenen Fällen mit ZNS-Beteiligung können Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schwindel, meist spät im Verlauf, auftreten. 

Die Befunde der körperlichen Untersuchung hängen davon ab, wann der Patient den Arzt aufsucht. Patienten, die früh im Verlauf der Infektion untersucht werden, können Fieber, Hautausschlag, geröteten Rachen und lokalisiert zervikale Adenopathie haben. Splenomegalie, Petechien am Gaumen, Ikterus und Bauchschmerzen treten erst im weiteren Verlauf der Erkrankung auf. Wenn die Milz vergrößert ist, kann der Patient über Druckschmerz klagen. Ikterus ist bei Patienten mit Hepatosplenomegalie, meist bei älteren Menschen, häufig. Die Untersuchung der Mundhöhle zeigt in der Regel einen geröteten Rachen mit Anzeichen eines Entzündungsprozesses. Die Tonsillen sind üblicherweise vergrößert, Petechien am weichen Gaumen sind ebenfalls oft vorhanden. Selten kann ein milder Ausschlag bestehen, der oft innerhalb weniger Tage verschwindet. Andere seltene Befunde sind bilaterales periorbitales Ödem und Konjunktivitis.

Kopfschmerz
  • In seltenen Fällen mit ZNS-Beteiligung können Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schwindel, meist spät im Verlauf, auftreten. Die Befunde der körperlichen Untersuchung hängen davon ab, wann der Patient den Arzt aufsucht.[symptoma.com]
  • Glieder- oder Kopfschmerzen beheben Sie mit schmerzlindernden Mitteln. Mehr Tipps zur Behandlung von Halsschmerzen: Tipps gegen Halsschmerzen Streptokokken sind verantwortlich, wenn sich zusätzlich die Mandeln entzünden.[medikamente-per-klick.de]
  • 30.09.2015 von Sylvia Dauborn und Petra Schicketanz Häufig werden Halsentzündung, Fieber, Kopfschmerzen und Lymphknotenschwellung als harmlose Erkältung abgetan.[das-pta-magazin.de]
  • Später äußert sich das Krankheitsbild durch Fieber, Hals- und Kopfschmerzen sowie schmerzhafte Lymphknotenschwellungen, dies manchmal sogar in den Achselhöhlen. Die Milz kann sich vergrößern und für einen Druckschmerz im Oberbauchbereich sorgen.[t-online.de]
Guillain-Barré-Syndrom
  • Meningoezephalitis, ein Guillain-Barré-Syndrom (eine entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie) oder eine Milzruptur (s. Kasten „Notfall: Milzruptur!“).[deutsche-apotheker-zeitung.de]
  • Meningoenzephalitis, ein Guillain-Barré-Syndrom oder eine Milzruptur (siehe Kasten). Notfall: Milzruptur![deutsche-apotheker-zeitung.de]
  • Weitere Komplikationen sind das Guillain-Barré-Syndrom und das Purtilo-Syndrom . Purtilo-Syndrom Das Purtilo-Syndrom ist eine X-chromosomal-rezessiv erbliche Störung der Immunantwort gegen das EBV.[lecturio.de]
Halsschmerz
  • Mehr zum Thema Fieber und Hautkrebs sowie Erkältung und Halsschmerzen lesen Sie auf unseren Themenseiten.[bildderfrau.de]
  • Die Halsschmerzen sind oft das zweite Symptom und können von mittelschwerer bis schwerer variieren. Muskel- und Gelenkschmerzen sind selten. Patienten klagen über einen trockenen Husten, Appetitlosigkeit und vage Schmerzen in der Brust.[symptoma.com]
  • Schmerzmittel , sowie Antipyretika können verschrieben werden, um das Fieber zu senken und die Halsschmerzen zu lindern.[gentside.de]
  • Bei Jugendlichen und Erwachsenen hingegen kommt es oft zu schwerem Krankheitsgefühl und starken Halsschmerzen .[praxisvita.de]
  • Ich bin schon mit leichten Halsschmerzen in den Urlaub, da wurde es dann richtig schlimm aber da hab ich nur normale Medikamente gegen Halsschmerzen/Mandelentzündung bekommen..[bym.de]
Husten
  • Große Nähe zu Personen mit Pfeifferschem Drüsenfieber steigert aber dein Risiko, den Virus zu bekommen, vor allem wenn diese Personen häufig Husten und Niesen.[de.wikihow.com]
  • Aber auch eine Tröpfcheninfektion durch Niesen oder Husten ist möglich. Seltener kommt es zu einer Übertragung durch Bluttransfusionen. Das Virus bleibt – wie alle Herpesviren – ein Leben lang im Körper.[vitanet.de]
  • Ursache Die Ansteckung mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV), das zu den Herpes-Viren gehört, erfolgt durch Kontakt mit Speichel von Virusträgern oder Tröpfcheninfektion ( Husten ).[stada.de]
  • Darüber hinaus treten unter Umständen Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß[drdewes.de]
  • Halsschmerzen, Husten und Schnupfen sind typisch für eine beginnende EBV-Infektion. Meist folgt darauf hohes Fieber und besonders am Hals schmerzhafte, geschwollene Lymphknoten.[miomedi.de]
Pharyngitis
  • Eine 11-jährige Schülerin zeigt ein Krankheitsbild mit Fieber, Tonsillo-Pharyngitis und zervikaler Lymphadenopathie. Welche Diagnose liegt nahe? Röteln infektiöse Mononukleose Scharlach Mumps Masern 3.[lecturio.de]
  • Das Fieber tritt durch die Freisetzung verschiedener Zytokine auf, die Pharyngitis entsteht durch Infiltration und Proliferation der infizierten B-Lymphozyten im lymphatischen Gewebe des Rachens.[symptoma.com]
  • Bei der Primärinfektion, die meist bei älteren Kindern oder jüngeren Erwachsenen auftritt, kommt es zu hohem Fieber, Lymphadenopathie (Lymphknotenschwellungen), Angina und Pharyngitis . Auffällig ist bei den Patienten ein fauliger Mundgeruch .[chirurgie-portal.de]
  • Die Erkrankung wird deshalb im englischsprachigen Raum auch als "kissing disease" bezeichnet. 3 Symptome Zum Krankheitsbild gehören meist: hohes Fieber , Gliederschmerzen fauliger Mundgeruch Pharyngitis zervikal betonte Lymphadenopathie Angina tonsillaris[flexikon.doccheck.com]
Pfeiffersches Drüsenfieber
  • Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch als infektiöse Mononukleose bekannt, ist eine häufige Virusinfektion, die durch das Epstein-Barr-Virus verursacht wird. Die Mehrzahl der Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber hat nurleichte Beschwerden.[symptoma.com]
  • Pfeiffersches Drüsenfieber: Untersuchungen und Diagnose Die Diagnose von Pfeifferschem Drüsenfieber ist oft schwierig.[netdoktor.de]
Fieber
  • Patienten, die früh im Verlauf der Infektion untersucht werden, können Fieber, Hautausschlag, geröteten Rachen und lokalisiert zervikale Adenopathie haben.[symptoma.com]
  • Bei Fieber ohne größere Beschwerden reicht es, genügend zu trinken. Nur bei schwerer Beeinträchtigung durch Fieber sind fiebersenkende Medikamente indiziert .[de.wikipedia.org]
  • Klar fieber macht schlapp. Mir hat man nur medikamente zur behandlung der Symptome gegeben. Sprich gegen das fieber. Alles liebe der mausi jhlm 39 Danke Jetzt bin ich völlig verwirrt. Das Fieber ist seit heut morgen weg.....[mamikreisel.de]
Schwäche
  • Meistens ist der Ausbruch dann sogar so schwach, dass das Immunsystem die Krankheit von alleine erfolgreich bekämpft.[netzathleten.de]
  • Zunge (siehe Abbildung): rot, belaglos, gefurcht, gestaute Unterzungenvenen Diagnose: Toxische Hitze, Yin-Schwäche, Blutstase, MilzQi-Schwäche, LeberQi-Stagnation Westliche Kräuterrezeptur Ackerveilchen, Herb.[naturmed.de]
  • Diagnose Die Diagnose der Pfeifferschen Drüsenkrankheit entfällt oft, da die Symptome so schwach sind, dass man einen Gang zum Arzt für unnötig hält.[drdewes.de]
  • Hautausschläge Übelkeit starker und röchelnder Husten Schüttelfrost allgemeine Schwäche und Depressionen. Meistens ist die Erkrankung nach wenigen Wochen überstanden, kann aber in Einzelfällen auch ein oder zwei Monate anhalten.[mamiweb.de]
Schüttelfrost
  • Unter grippeähnlichen Beschwerden kann es bei ansteigender Temperatur zu Schüttelfrost kommen, das Fieber kann mit Nachtschweiß einhergehen, Heiserkeit mit trockenem Husten („Reizhusten“) oder Sprechstörungen können hinzukommen.[de.wikipedia.org]
  • […] und geschwollenen Tonsillen gereizte Ausdruckskraft Grau-weiße, stippchenförmige Beläge Schutzfolie gegen Angriffe Lymphatische Schwellung des Halses emotionaler Schutzwall, Gefühlsstau und damit verbundene Ängste Fieber autoaggressive Abwehrhaltung Schüttelfrost[gesundes-bewusstsein.de]
  • Weitere Symptome, die Anhaltspunkte für Pfeiffersches Drüsenfieber liefern können, sind Fieber, Schüttelfrost, Schwitzen und Myalgien.[gesundheitsstadt-berlin.de]
  • Darüber hinaus treten unter Umständen Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß[drdewes.de]
  • Weitere Symptome im Überblick Kopfschmerzen Appetitlosigkeit Schüttelfrost Übelkeit Nachtschweiß Ausschlag Schwindel Stimmungsschwankungen und Depression.[meine-gesundheit.de]
Unwohlsein
  • Frühsymptome sind allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit und Kopfschmerzen, diese können 3 bis 4 Tage vor Halsschmerzen und Fieber beginnen. Die Mehrheit der symptomatischen Patienten wird über bereits länger andauernde Müdigkeit und Unwohlsein klagen.[symptoma.com]
  • Pfeiffersches Drüsenfieber Kurzinfo: Pfeiffersches Drüsenfieber Symptome Unwohlsein und Müdigkeit, oft über Wochen. Starke und schmerzhafte Schwellung der Lymphknoten, insbesondere am Hals sichtbar. Vergrößerung der Milz.[medizinfo.de]
  • Meist beginnt die Erkrankung mit grippeähnlichen Beschwerden wie allgemeinem Unwohlsein, Müdigkeit, ausgeprägtes Krankheitsbild mit Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit. Nach einigen Tagen steigt die Körpertemperatur auf 38 bis 39 C.[hno-aerzte-im-netz.de]
  • Bauchschmerzen möglich Pfeiffersches Drüsenfieber – Verlauf Die Erkrankung beginnt mit allgemeinem Unwohlsein, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und häufig mit leichtem Fieber.[netmoms.de]
Starker Bauchschmerz
  • Suche umgehend medizinische Betreuung auf, wenn Du starke Bauchschmerzen entwickelst. Mononukleose kann eine Vergrößerung der Milz verursachen, und wenn diese reißt, brauchst Du möglicherweise eine chirurgische Versorgung.[de.wikihow.com]
  • Wenn Milz u Leber befallen sind, hat Patient meist starke Bauchschmerzen. Soll relativ selten vorkommen. Sport sollte man nicht treiben. Erhöht Risiken. Arzt meinte je jünger man ist, destso leichter meist der Verlauf.[mamikreisel.de]
Appetitverlust
  • Wochen zeigen sich die Anzeichen für Pfeiffersches Drüsenfieber durch die folgenden Symptome: -starke Müdigkeit -hohes Fieber, meist über 39 C -geschwollene und schmerzhafte Lymphknoten -Mandelentzündung begleitet von Schluckbeschwerden -Kopfschmerzen -Appetitverlust[gentside.de]
  • Die Betroffenen leiden zudem unter Schlafstörungen , Schwindel oder Appetitverlust. Die Beschwerden können über einen längeren Zeitraum andauern und führen nicht selten zur Invalidität.[rundumgesund.de]
Exanthem
  • Wird Amoxicillin gegeben, dann besteht die Gefahr, dass ein toxisch-hämorrhagisches Exanthem auftritt. Das ist der häufigste durch Arzneimittel ausgelöste Hautausschlag .[chirurgie-portal.de]
  • Insbesondere bei Gabe von Amoxicillin kommt es zu einem generalisierten Exanthem .[flexikon.doccheck.com]
  • In einem Teil der Fälle tritt begleitend ein Hautausschlag auf, der oft als allergisches Exanthem fehlgedeutet wird. In einem weiteren Teil der Fälle wird auch die Leber mit befallen.[aerztekammer-bw.de]
  • […] damit verbundene Ängste Fieber autoaggressive Abwehrhaltung Schüttelfrost Angst und Frustration Schweres Krankheitsgefühl sich nicht intakt / vollständig fühlen Schluckbeschwerden etwas nicht schlucken wollen Milzvergrößerung Konfrontation mit Dogmen Exanthem[gesundes-bewusstsein.de]
Petechien
  • Lymphknotenschwellungen und Petechien sprechen für die Diagnose Wie sich zeigte, wiesen Patienten, bei denen schließlich ein Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert wurde, immer Halsschmerzen sowie Müdigkeit auf.[gesundheitsstadt-berlin.de]
  • Splenomegalie, Petechien am Gaumen, Ikterus und Bauchschmerzen treten erst im weiteren Verlauf der Erkrankung auf. Wenn die Milz vergrößert ist, kann der Patient über Druckschmerz klagen.[symptoma.com]
  • Je älter der Betroffene jedoch ist, desto eher treten Symptome (Halsschmerzen, Petechien (flohstichartige Blutungen) am Gaumen, Lymphadenopathie (Lymphknotenvergrößerung), Splenomegalie/Milzvergrößerung) auf.[gesundheits-lexikon.com]
  • […] auf Pfeiffersches Drüsenfieber hin: • Lymphknotenschwellungen am Hals, manchmal auch in den Achseln, im Brust- oder Bauchbereich • rote Mandeln mit grauen Belägen • vergrößerte Milz oder Leber • rote, stecknadelkopfgroße Punkte am Gaumen, sogenannte Petechien[hoerzu.de]
  • 4.0 Klassische Symptomtrias Fieber Tonsillo-Pharyngitis zervikale Lymphadenopathie Weitere Symptome Kopfschmerzen, Rachenschmerzen, Gliederschmerzen Tonsillitis (ähnlich Diphterie ) mit schmutzig-grauen Belägen, die nicht lokal übergreifen typische Petechien[lecturio.de]
Makulopapulöses Exanthem
  • Hautausschlag: Bei circa fünf bis zehn Prozent der Erkrankten bildet sich ein fleckiger, erhabener (quaddeliger) Hautausschlag, das sogenannte makulopapulöses Exanthem.[netdoktor.de]
Ikterus
  • Splenomegalie, Petechien am Gaumen, Ikterus und Bauchschmerzen treten erst im weiteren Verlauf der Erkrankung auf. Wenn die Milz vergrößert ist, kann der Patient über Druckschmerz klagen.[symptoma.com]
  • Agranulozytose Thrombozytopenie Organvergrößerungen Hepatomegalie ggf. mit Ikterus Splenomegalie Pneumonie Myokarditis Nephritis Patienten mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet.[flexikon.doccheck.com]
  • Häufig haben Erkrankte zusätzlich einen Hautausschlag und eine Gelbfärbung der Bindehäute am Auge (Ikterus). Allgemeine Schwäche, Übelkeit, Depressionen und Schwindelgefühl kommen oft als Begleitsymptome hinzu.[miomedi.de]
  • Nicht selten werden im Gefolge der akuten Infektion eine Splenomegalie (Vergrößerung der Milz), Hepatomegalie (Vergrößerung der Leber), Ikterus (Gelbsucht) und ein generalisiertes Exanthem ( Hautausschlag ) beobachtet. asymptomatische (ohne Symptome)[chirurgie-portal.de]
Hepatomegalie
  • Agranulozytose Thrombozytopenie Organvergrößerungen Hepatomegalie ggf. mit Ikterus Splenomegalie Pneumonie Myokarditis Nephritis Patienten mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet.[flexikon.doccheck.com]
  • Nicht selten werden im Gefolge der akuten Infektion eine Splenomegalie (Vergrößerung der Milz), Hepatomegalie (Vergrößerung der Leber), Ikterus (Gelbsucht) und ein generalisiertes Exanthem ( Hautausschlag ) beobachtet. asymptomatische (ohne Symptome)[chirurgie-portal.de]
  • Zu den eher seltenen Symptomen des Pfeiffer-Drüsenfiebers zählt eine Hepatomegalie mit leichtem Ikterus. Gravierende, jedoch sehr seltene Komplikationen sind eine Myokarditis, eine Meningitis bzw.[deutsche-apotheker-zeitung.de]
  • Eher selten entwickelt sich eine Hepatomegalie mit leichtem Ikterus. Gravierende, jedoch ebenfalls sehr seltene Komplikationen sind eine Myokarditis, eine Meningitis bzw.[deutsche-apotheker-zeitung.de]
Hepatosplenomegalie
  • Leber und Milz sind dabei oft vergrößert (Hepatosplenomegalie).[miomedi.de]
  • Manche Patienten weisen eine Hepatosplenomegalie auf. Charakteristisch sind die hochroten, geschwollenen Tonsillen, mit den typisch schmutzig-grauen Belägen.[lecturio.de]
  • Ikterus ist bei Patienten mit Hepatosplenomegalie, meist bei älteren Menschen, häufig. Die Untersuchung der Mundhöhle zeigt in der Regel einen geröteten Rachen mit Anzeichen eines Entzündungsprozesses.[symptoma.com]
  • Man spricht hier von einer Hepatosplenomegalie. Infolge der Schwellung und Entzündung der Leber können sich Beschwerden wie Übelkeit oder Druck im Oberbauch entwickeln. Bei einer ausgeprägten Leberbeteiligung färbt sich die Haut der Patienten gelb.[rundumgesund.de]
  • Das Virus gelangt meist über oralen Kontakt in den Organismus (daher auch die umgangsprachliche Bezeichnung „kissing disease“) und führt nach einer Inkubationszeit von 4-7 Wochen zu Fieber, Pharyngitis, Tonsillitis, Lymphadenitis und Hepatosplenomegalie[naturmed.de]
Splenomegalie
  • Eine seltene Folge der Splenomegalie ist die Milzruptur .[flexikon.doccheck.com]
  • Splenomegalie, Petechien am Gaumen, Ikterus und Bauchschmerzen treten erst im weiteren Verlauf der Erkrankung auf. Wenn die Milz vergrößert ist, kann der Patient über Druckschmerz klagen.[symptoma.com]
  • Je älter der Betroffene jedoch ist, desto eher treten Symptome (Halsschmerzen, Petechien (flohstichartige Blutungen) am Gaumen, Lymphadenopathie (Lymphknotenvergrößerung), Splenomegalie/Milzvergrößerung) auf.[gesundheits-lexikon.com]
  • Nicht selten werden im Gefolge der akuten Infektion eine Splenomegalie (Vergrößerung der Milz), Hepatomegalie (Vergrößerung der Leber), Ikterus (Gelbsucht) und ein generalisiertes Exanthem ( Hautausschlag ) beobachtet. asymptomatische (ohne Symptome)[chirurgie-portal.de]
Zervikale Lymphadenopathie
  • Eine 11-jährige Schülerin zeigt ein Krankheitsbild mit Fieber, Tonsillo-Pharyngitis und zervikaler Lymphadenopathie. Welche Diagnose liegt nahe? Röteln infektiöse Mononukleose Scharlach Mumps Masern 3.[lecturio.de]
Rückenschmerz
  • Auch wenn bei ihm Rückenschmerzen und anhaltende Verletzungssorgen ebenfalls eine entscheidende Rolle spielten. Robin Söderling Seit dem 17. Juli 2011 hat der Schwede Robin Söderling kein Spiel mehr auf Profiebene bestritten.[spox.com]

Diagnostik

Die Diagnose des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann meist nach der klinischen Untersuchung vermutet werden, aber eine Bestätigung der Diagnose erfolgt serologisch durch den Nachweis von EBV-Antikörpern. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Tests entwickelt worden, um Antikörper gegen EBV in Serum zu identifizieren [6] [7]. Der Test, der am häufigsten durchgeführte wird, ist der Latexagglutinationstest, der heterophile Antikörper identifiziert. Diese Antikörper sind 14 bis 40 Tage nach einer Infektion erhöht und können für 12 Monate im Blut nachweisbar sein, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. Der Test kann negativ sein, wenn er direkt nach der Infektion durchgeführt wird. Es gibt einige Patienten, die eine negativen Latexagglutinationstest haben und doch trotzdem Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers zeigen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass falsch positive Resultate bei Röteln, Toxoplasmose und bestimmten malignen Erkrankungen, wie Lymphomen und Leukämie auftreten. Weitere hilfreiche labormedizinische Untersuchungen umfassen:

  • Großes Blutbild: Leukozytose ist ein häufiges Merkmal der Erkrankung. Lymphozytose und Thrombozytopenie können bei vielen anderen nicht-infektiösen Ursachen und viralen Infektionen auftreten und bestätigen daher die Diagnose nicht. Anämie ist selten und sollte, falls vorhanden, eine alternative Diagnose wahrscheinlich machen.
  • Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist erhöht, dies ist aber eine sehr unspezifisch Feststellung, da sie bei vielen anderen Erkrankungen ebenfalls erhöht ist.
  • Der Blutausstrich kann Lymphozytose zeigen.
  • Leberfunktionstests können Erhöhung der Transaminasen zeigen, aber solche Veränderungen können auch bei Patienten mit Virushepatitis zu sehen sein.

Ein Rachenabstrich ist selten nötig. Für Patienten mit neurologischen Symptome wird Bildgebung empfohlen. Ein CT oder ein MRT sollte durchgeführt werden, um andere Ursachen auszuschließen. Auch eine Lumbalpunktion und EEG sind in diesem Fall hilfreich. In den seltenen Fällen, wenn die Diagnose ist nicht klar ist, kann eine Lymphknotenbiopsie erforderlich sein. Genügend Gewebe sollte untersucht werden, um ein Lymphom auszuschließen. Wenn Pfeiffersches Drüsenfieber vorliegt, wird vorwiegend lymphozytäre Infiltration in den Randbereichen des Lymphknotens zu sehen sein.

Therapie

Die Mehrzahl der Patienten wird ambulant behandelt. Bei deutlicher Vergrößerung der Tonsillen sollte stationäre Beobachtung mit enger Überwachung des Atemstatus für einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden erfolgen. Bei mittelschwerer bis schwerer Vergrößerung der Tonsillen sollte ein Hals-Nasen-Ohrenarzt hinzugezogen werden. Darüber hinaus muss die Anästhesie bei solchen Aufnahmen benachrichtigt werden, falls eine Intubation notwendig wird. Am Krankenbett sollte ein Tracheostomieset verfügbar sein. Alle Maßnahmen, die zu Reizungen der Mandeln führen, die potenziell die Atemnot verschlimmern können, sind zu vermeiden. Sauerstoff und Bronchodilatatoren können bei Bedarf gegeben werden. Die Entscheidung, Steroide zu verabreichen beruht auf dem Schweregrad der Erkrankung. Die Entlassung erfolgt erst bei deutlichem Rückgang der Tonsillenschwellung.

Chirurgische Maßnahmen sind bei Milzruptur erforderlich, wenn eine Erhaltung nicht möglich ist, wird eine Splenektomie durchgeführt. Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber sollten körperliche Aktivität für mindestens 3 bis 4 Wochen unterlassen, um sicherzustellen, dass keine Milzruptur auftritt. Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass eine längere Müdigkeit auftreten kann [8] [9].

Prognose

Für die Mehrheit der Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber ist die Prognose ausgezeichnet. Sowohl Beteiligung des zentralen Nervensystems, als auch Obstruktion der Atemwege sind seltene Ereignisse und wurden nur in vereinzelten Fallberichten beschrieben. Wenn diese Komplikationen angemessen therapiert werden, besteht ebenfalls eine gute Prognose. Patienten, die eine Splenomegalie entwickeln, sollten alle körperlichen Aktivitäten vermeiden bis das Symptom zurückgegangen ist, um eine Ruptur zu vermeiden. Milzrupturen wurden in der Literatur berichtet, sind aber keine häufige Komplikation. Auch wenn eine Milzruptur auftritt, ist die Prognose gut, wenn der Patient in der Lage ist, rasch eine adäquate Therapie zu erhalten.
Patienten mit neurologischen Symptomen können sich auch vollständig erholen. Jedoch können einige Patienten längere Müdigkeit, die ein paar Monate oder sogar Jahre dauern kann, entwickeln.

Die Mortalität von Pfeifferschem Drüsenfieber ist sehr gering und meist durch Komorbiditäten verursacht. Bei Patienten, die immungeschwächt sind, können Leberinfektion mit EBV zu Nekrose und Tod führen. Es gibt auch Berichte die darauf hindeuten, dass Patienten nach Organtransplantationen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer EBV-induzierten lymphoproliferativen Erkrankung haben. Andere EBV-assoziierte maligne Erkrankungen umfassen Nasopharynxkarzinom, Burkitt-Lymphom und Leiomyosarkom, die bei immungeschwächten Personen auftreten können.

Ätiologie

Die Ursache für die Erkrankung ist das Epstein-Barr-Virus, das über den Speichel von einer infizierten Person übertragen wird. Die Übertragbarkeit kann für viele Monate andauern, nachdem die Symptome abgeklungen sind. Personen mit einem erhöhten Risiko für den Erwerb der Krankheit sind diejenigen, die an Immunsuppression durch Malignome, Chemotherapeutika, HIV oder angeborene Immundefekte leiden. Das Burkitt-Lymphom ist auch mit einem Risiko für die Entwicklung der Erkrankung verbunden.

Epidemiologie

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine weltweit häufige Virusinfektion, die dafür bekannt ist, bei Menschen aller Altersgruppen aufzutreten, aber am häufigsten bei Jugendlichen und Kindern ist. Studien zeigen, dass die Serokonversion durchaus vor dem Alter von fünf Jahren üblich ist, aber nicht alle Menschen entwickeln eine klinische Erkrankung. Die Virusinfektion tritt in allen Ethnien und bei beiden Geschlechtern auf. Weil die Infektion in vielen Fällen mild ist, suchen viele Betroffene keinen Arzt auf. Somit bleiben genaue Zahlen unbekannt.

Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

Das Epstein-Barr-Virus wird erworben, wenn eine Person in Kontakt mit Körpersekreten von einer infizierten Person kommt. Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber entwickeln häufig profuses Sekret mit einer hohen Konzentration des Virus. Das Virus kann auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Es gibt auch Berichte von Übertragung bei Bluttransfusionen [4]. Sobald das Virus den systemischen Kreislauf erreicht, befällt es das retikuloendotheliale System, wie Lymphknoten, Leber und Milz. Hier verursacht es eine Immunantwort mit der Proliferation von B- und T-Lymphozyten [5], die den klinischen Verlauf bestimmt. Eine rasche und intensive Immunantwort führt nur zu leichten Symptomen, ist die Immunantwort schwach, produziert das Virus eine ausgeprägte systemische Reaktion. Das Fieber tritt durch die Freisetzung verschiedener Zytokine auf, die Pharyngitis entsteht durch Infiltration und Proliferation der infizierten B-Lymphozyten im lymphatischen Gewebe des Rachens.

Prävention

Die einzige Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern ist engen Kontakt mit Menschen, die bereits infiziert sind, zu vermeiden. Dies bedeutet die Vermeidung von Kontakt mit den Körperflüssigkeiten, insbesondere Mund- und Nasensekreten, da sie hohe Konzentrationen des Virus beinhalten. Häufiges Waschen der Hände wird auch empfohlen. Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber sollten körperliche Aktivität für mindestens 3 bis 4 Wochen unterlassen, um sicherzustellen, dass keine Milzruptur auftritt.

Zusammenfassung

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch als infektiöse Mononukleose bekannt, ist eine häufige Virusinfektion, die Fieber, Pharyngitis und lokalisierte Lymphadenopathie verursacht. Die Krankheit wird durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht. Im Blutbild ist eine Leukozytose auffällig und die Diagnose wird durch den Nachweis von Epstein-Barr-Virus-Antikörpern bestätigt. Die Infektion ist weltweit häufig und betrifft oft Kinder und Jugendliche. In den meisten Fällen verursacht die Erkrankung milde Symptome, die oft als eine Erkältung oder Streptokokkenpharyngitis fehlinterpretiert werden. Die Symptome bei Kindern sind mild, während die Symptome bei Erwachsenen in der Regel sehr ausgeprägt sind [1] [2] [3].

Patientenhinweise

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch als infektiöse Mononukleose bekannt, ist eine häufige Virusinfektion, die durch das Epstein-Barr-Virus verursacht wird und mit Fieber, Halsschmerzen und Schwellungen der Lymphknoten einhergeht. Während die Infektion bei den meisten Menschen mild verläuft, kann sie manchmal zu Atembeschwerden führen, die eine Aufnahme in die Klinik nötig machen. In seltenen Fällen kann das Virus zu Vergrößerung der Milz und sehr selten deren Ruptur führen [10]. Dies erfordert eine sofortige Operation. Insgesamt ist die Prognose ausgezeichnet bei den meisten Patienten mit infektiöser Mononukleose. Einige Patienten können längere Ermüdungserscheinungen für ein paar Monate oder sogar Jahre entwickeln.

Quellen

Artikel

  1. Georgalas CC, Tolley NS, Narula PA. Tonsillitis. BMJ Clin Evid. 2014 Jul 22;2014.
  2. Luzuriaga K, Sullivan JL. Infectious mononucleosis. N Engl J Med. 2010 May 27;362(21):1993-2000
  3. Stock I. Infectious mononucleosis--a "childhood disease" of great medical concern]. Med Monatsschr Pharm. 2013 Oct;36(10):364-8.
  4. Singer-Leshinsky S. Pathogenesis, diagnostic testing, and management of mononucleosis. JAAPA. 2012 May;25(5):58-62.
  5. Münz C. Role of human natural killer cells during Epstein-Barr virus infection. Crit Rev Immunol. 2014;34(6):501-7.
  6. Vouloumanou EK, Rafailidis PI, Falagas ME. Current diagnosis and management of infectious mononucleosis. Curr Opin Hematol. 2012 Jan;19(1):14-20.
  7. Taylor GS, Long HM, Brooks JM, Rickinson AB, Hislop AD. The Immunology of Epstein-Barr Virus-Induced Disease. Annu Rev Immunol. 2015 Feb 11
  8. Katz BZ, Jason LA. Chronic fatigue syndrome following infections in adolescents. Curr Opin Pediatr. 2013 Feb;25(1):95-102
  9. Cirilli AR. Emergency evaluation and management of the sore throat. Emerg Med Clin North Am. 2013 May;31(2):501-15.
  10. Becker JA, Smith JA. Return to play after infectious mononucleosis. Sports Health. 2014 May;6(3):232-8

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Zuletzt aktualisiert: 2018-06-21 13:34