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T-Zell-Lymphom

Das T-Zell-Lymphom ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Die meisten Formen des T-Zell-Lymphoms sind sehr aggressiv und mit einer schlechten Prognose verbunden.

T-Zell-Lymphom - Symptome abklären

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Symptome

Die klinische Manifestation der T-Zell-Lymphome, hängt von der Art des Lymphoms und den beteiligten Organen ab. Die meisten T-Zell-Lymphome führen zu aggressiven Anzeichen und Symptomen, die unbehandelt zum Tod führen können. Nur wenige Subtypen können indolent sein, aber möglicherweise im Verlauf aggressiv werden. Häufige Symptome, die jedoch abhängig von dem Subtyp auftreten, sind:

Kopfschmerz
  • Ist das Zentralnervensystem betroffen, kommt es zu Kopfschmerzen und neurologischen Ausfallserscheinungen - vor allem die Hirnnerven sind häufig betroffen.[flexikon.doccheck.com]
  • NEBENWIRKUNGEN Schwere Nebenwirkungen waren: Neutropenie, ARDS (Atemnot-Syndrom), Kopfschmerzen, Neutropenie, Thrombozytopenie, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Fieber, periphere motorische Neuropathie, periphere sensorische Neuropathie, Hyperglykämie[onvista.de]
  • Ist das Zentralnervensystem betroffen, kann es zu Kopfschmerzen und neurologischen Ausfällen kommen. Befindet sich das Lymphom im Bauchraum, ist mit Beschwerden im Magen/Darmtrakt zu rechnen.[forumgesundheit.at]
Lethargie
  • Lethargie, Gewichtsverlust und Fieber zeigte das Mastschwein im aktuellen Fallbericht der Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift. Das Knochenmarkpunktat ergab eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Eosinophilen und undifferenzierten Blasten.[vetline.de]
Dyspnoe
  • Patienten sind auf Anzeichen und Symptome einer pulmonalen Toxizität, einschließlich Husten und Dyspnoe, zu überwachen.[onvista.de]
Fieber
  • Die häufigsten Symptome dieser Lymphome sind Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß. Geschwollene Lymphknoten und Ausschläge auf der Haut sind auch in vielen Fällen vorhanden.[symptoma.com]
  • Lethargie, Gewichtsverlust und Fieber zeigte das Mastschwein im aktuellen Fallbericht der Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift. Das Knochenmarkpunktat ergab eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Eosinophilen und undifferenzierten Blasten.[vetline.de]
  • Allgemeinsymptome sind Fieber, Schьttelfrost, Unwohlsein und Gewichtsverlust. Hinzu kommen Hepatosplenomegalie, Schleimhautgeschwьre und serцse Ergьsse.[orpha.net]
Gewichtsverlust
  • Die häufigsten Symptome dieser Lymphome sind Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß. Geschwollene Lymphknoten und Ausschläge auf der Haut sind auch in vielen Fällen vorhanden.[symptoma.com]
  • Lethargie, Gewichtsverlust und Fieber zeigte das Mastschwein im aktuellen Fallbericht der Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift. Das Knochenmarkpunktat ergab eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Eosinophilen und undifferenzierten Blasten.[vetline.de]
  • Allgemeinsymptome sind Fieber, Schьttelfrost, Unwohlsein und Gewichtsverlust. Hinzu kommen Hepatosplenomegalie, Schleimhautgeschwьre und serцse Ergьsse.[orpha.net]
Anämie
  • Typisch ist eine ausgeprägte Verminderung der Blutzellen mit Blutarmut (Anämie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) und der weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie). Weiters besteht eine ausgeprägte Milzvergrößerung.[myelom-lymphom.at]
  • […] einer Biopsie aus den verdächtigen Lymphknoten mit anschließender athohistologischer Untersuchung Untersuchung von Hirnnerven und beim Mann der Hoden 4.1 Labor erhöhte Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) teilweise C-reaktives Protein erhöht Anämie[flexikon.doccheck.com]
  • Hämatologische Toxizitäten: Unter ADCETRIS können anhaltende ( 1 Woche) schwere Neutropenie und Thrombozytopenie oder Anämie 3. oder 4. Grades auftreten. Fälle von febriler Neutropenie unter ADCETRIS sind berichtet worden.[onvista.de]
  • B-Zell-Lymphom ( hochmaligne ) und follikuläres Lymphom ( niedrigmaligne ) Symptome/Klinik Allgemeine Symptome B-Symptomatik Lymphknoten : Persistierende oder in der Größe zunehmende, schmerzlose Lymphknoten Splenomegalie Verdrängung des Knochenmarks : Anämie[amboss.com]
Lymphadenopathie
  • In der Sektion des Tierkörpers fielen zudem eine generalisierte Lymphadenopathie und eine hochgradige Hepatosplenomegalie auf.[vetline.de]
  • .: Angioimmunoblastische Lymphadenopathie mit Dysproteinämie [AILD] C86.6 Primäre kutane CD30-positive T-Zell-Proliferationen Inkl.: Lymphomatoide Papulose Primäres kutanes anaplastisches großzelliges Lymphom Primäres kutanes CD30-positives großzelliges[icd-code.de]
  • , kein histologischer Befall (T 3 N 0 M 0 ) oder (T 3 N 1 M 0 ) Stadium III III Erythrodermie mit/ohne Lymphadenopathie, kein histologischer Befall von Lymphknoten oder Organen (T 4 N 0-1 M 0 ) Stadium IV IV a histologischer Befall von Lymphknoten (T[enzyklopaedie-dermatologie.de]
Schmerz
  • .-29.April 09 Reha(Katha) EINES KINDES SCHMERZEN SIND HUNDERTTAUSEND SCHMERZEN (Sprichwort aus Indien) Sandy_1984 Beiträge: 3 Registriert: 20.07.2008 11:00 Beitrag von Sandy_1984 » 20.07.2008 18:43 Hallo ![forum.hodgkin-info.de]
  • Die Patienten sollten auf Anzeichen einer PN überwacht werden, wie beispielsweise Hypästhesie, Hyperästhesie, Parästhesie, ein unangenehmes Gefühl, ein Brennen, neuropathische Schmerzen oder Schwäche.[onvista.de]
  • Dann schmerzen sie allerdings beim Abtasten leicht und die Schwellung nimmt bereits wenige Tage nach dem Infekt wieder merklich ab.[netdoktor.de]
Bauchschmerz
  • Patienten sollten engmaschig auf neu auftretende oder sich verschlimmernde Bauchschmerzen überwacht werden, die auf akute Pankreatitis hinweisen können.[onvista.de]
  • Je nachdem, wo sich das Non-Hodgkin-Lymphom entwickelt, sind weitere Symptome wie Bauchschmerzen, Luftnot oder Nervenausfälle möglich. Ursachen Die genauen Ursachen des Non-Hodgkin-Lymphoms sind bis heute nicht bekannt.[meine-gesundheit.de]
Hepatosplenomegalie
  • Hinzu kommen Hepatosplenomegalie, Schleimhautgeschwьre und serцse Ergьsse.[orpha.net]
  • In der Sektion des Tierkörpers fielen zudem eine generalisierte Lymphadenopathie und eine hochgradige Hepatosplenomegalie auf.[vetline.de]
Ikterus
  • Häufige Symptome, die jedoch abhängig von dem Subtyp auftreten, sind: Nachtschweiß Gewichtsverlust Gesteigerte Infektanfälligkeit Fieber Schwäche Müdigkeit Ikterus Hautläsionen Pruritus Indolente Lymphadenopathie Splenomegalie Die histologischen Merkmale[symptoma.com]
Nachtschweiß
  • Die häufigsten Symptome dieser Lymphome sind Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß. Geschwollene Lymphknoten und Ausschläge auf der Haut sind auch in vielen Fällen vorhanden.[symptoma.com]
  • T-lymphoblastisches Lymphom Adulte(s) T-Zell-Lymphom/Leukämie Nach dem Differenzierungsgrad der T-Zellen kann man T-Zell-Lymphome darüber hinaus auch in T-Zell-Vorläufer-Neoplasien und reife bzw. periphere T-Zell-Neoplasien einteilen. 3 Symptome 3.1 Allgemeinsymptome Nachtschweiß[flexikon.doccheck.com]
  • Befall von zwei oder mehr Lymphknotenregionen auf beiden Seiten des Zwerchfells Stadium IV: Diffuser Organbefall, zum Beispiel von Knochenmark und Leber Ist ergänzend zur Klassifikation ein "B" angegeben, bedeutet das, dass Allgemeinsymptome wie Fieber, Nachtschweiß[onkologie.hexal.de]
  • Bei vielen Patienten treten die so genannten B-Symptome Nachtschweiß, Gewichtsverlust und Fieber auf. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass nur Organe außerhalb des lymphatischen Systems betroffen sind.[krebsratgeber.de]
  • […] portale Lymphknoten) III 2 Subphrenische Lokalisationen (paraaortal, mesenterial, iliakal und/oder inguinal) IV Disseminierter Befall extralymphatischer Organe mit/ohne Lymphknotenbefall Zusatz A – keine B-Symptomatik B – B-Symptomatik (Fieber 38 C, Nachtschweiß[gesundheits-lexikon.com]
Pruritus
  • Häufige Symptome, die jedoch abhängig von dem Subtyp auftreten, sind: Nachtschweiß Gewichtsverlust Gesteigerte Infektanfälligkeit Fieber Schwäche Müdigkeit Ikterus Hautläsionen Pruritus Indolente Lymphadenopathie Splenomegalie Die histologischen Merkmale[symptoma.com]
  • […] als sehr häufig ( 1/10) eingestuften Nebenwirkungen: Infektionen, Infektionen der oberen Atemwege, Neutropenie, (sensorische und motorische) periphere Neuropathie, Husten, Dyspnoe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Alopezie, Pruritus[onvista.de]
Alopezie
  • […] waren die als sehr häufig ( 1/10) eingestuften Nebenwirkungen: Infektionen, Infektionen der oberen Atemwege, Neutropenie, (sensorische und motorische) periphere Neuropathie, Husten, Dyspnoe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Alopezie[onvista.de]
Dermatitis
  • Klinisch zeigt sich die Erkrankung typischerweise als rote, schuppige Flecken oder verdickte Hautplaques, die häufig dem Erscheinungsbild eines Ekzems oder einer chronischen Dermatitis sehr ähnlich sind.[onvista.de]
Subkutaner Knoten
  • Wir präsentieren den Fall einer 46-jährigen, kaukasischen Patientin mit seit einigen Wochen bestehenden, druckschmerzhaften, subkutanen Knoten im Bereich des Stammes und seit 4 Monaten bestehenden unklaren nekrotisierenden Entzündungen im Nasopharyngealbereich[springermedizin.de]
Splenomegalie
  • Häufige Symptome, die jedoch abhängig von dem Subtyp auftreten, sind: Nachtschweiß Gewichtsverlust Gesteigerte Infektanfälligkeit Fieber Schwäche Müdigkeit Ikterus Hautläsionen Pruritus Indolente Lymphadenopathie Splenomegalie Die histologischen Merkmale[symptoma.com]
  • Häufigste Lymphome: Diffuses, großzelliges B-Zell-Lymphom ( hochmaligne ) und follikuläres Lymphom ( niedrigmaligne ) Symptome/Klinik Allgemeine Symptome B-Symptomatik Lymphknoten : Persistierende oder in der Größe zunehmende, schmerzlose Lymphknoten Splenomegalie[amboss.com]
  • Typisch ist denn unter enderem eine massive Vergrößerung der Milz ( Splenomegalie ). Außerdem kann Blutbildung gestört sein, die im Knochenmark abläuft (Panzytopenie).[netdoktor.de]
  • […] auch Wissensdatenbank Anaplastische großzellige Lymphome bei Frauen mit Brustimplantaten . 6.3.3 Lymphom-assoziierte Hämophagozytische Lymphohistiozytose Das Syndrom der Hämophagozytischen Lymphohistiozytose (HLH), klinisch gekennzeichnet durch Fieber, Splenomegalie[onkopedia.com]
Generalisierte Lymphadenopathie
  • In der Sektion des Tierkörpers fielen zudem eine generalisierte Lymphadenopathie und eine hochgradige Hepatosplenomegalie auf.[vetline.de]
Knochenschmerz
  • Das führt häufig zu Knochenschmerzen und –brüchen. das follikuläre Lymphom. Das Lymphom betrifft eher ältere Patienten. Es verbreitet sich in den Lymphknoten und im Knochenmark.[meine-gesundheit.de]

Diagnostik

Die histologischen Merkmale des betroffenen Gewebes werden mit einer peripheren Blutuntersuchung und Gewebebiopsie untersucht. Eine detailliertere Auswertung wird mittels Immunhistochemie, Durchflusszytometrie oder molekulargenetischen Untersuchungen durchgeführt. Die Klassifikation der Subtypen beruht auf einer gründlichen hämatopathologischen Bewertung. Bildgebung und Knochenmarkbiopsie hilft bei dem Staging von Lymphomen. Dies ist wichtig für die Beurteilung des Ausmaßes der Erkrankung und auch um die charakteristischen Merkmale der Erkrankung zu identifizieren. Zu den notwendigen Labortests gehören Blutbild, Nierenfunktionstest, Leberfunktionstest, Lactatdehydrogenase (LDH), Calcium und Albumin. Bildgebende Verfahren werden in der Diagnostik von verschiedenen Subtypen verwendet und umfassen Thoraxröntgen, Computertomographie des Thorax, Becken und Bauch. Falls Beteiligung des zentralen Nervensystems vermutet wird, können Magnetresonaztomographie und Lumbalpunktion durchgeführt werden.

Zytopenie
  • Wissensdatenbank Anaplastische großzellige Lymphome bei Frauen mit Brustimplantaten . 6.3.3 Lymphom-assoziierte Hämophagozytische Lymphohistiozytose Das Syndrom der Hämophagozytischen Lymphohistiozytose (HLH), klinisch gekennzeichnet durch Fieber, Splenomegalie, Zytopenien[onkopedia.com]

Therapie

Die Behandlungsmethode unterscheidet sich abhängig von der Art, dem Stadium und den beteiligten Organen. Standardmethoden der Behandlung beinhalten Chemotherapie, Radiotherapie, Stammzelltransplantation und Chirurgie. Patienten mit seltenen Formen von Lymphomen ohne bekannte Standardtherapie können in klinische Studien in dem Bereich eingeschlossen werden. Die Chemotherapie folgt drei Stufen - Remissionsinduktion, Konsolidierung und Erhaltung. Bei einigen Patienten kann Stammzelltransplantation nach Hochdosis-Chemotherapie eingesetzt werden. Die Kombinationstherapie wird bei peripherem T-Zell-Lymphom und angioimmunoblastischem T-Zell-Lymphom vorgeschlagen. Antivirale Therapie ist die erste Linie der Behandlung bei adultem T-Zell-Lymphom, wenn aber die Erkrankung rasch fortschreitet, wird die Kombinationstherapie mit antiviraler Therapie eingesetzt. Kutane T-Zell-Lymphome werden mit topischen Anwendungen einschließlich Steroiden und Chemotherapeutika behandelt. Phototherapie und Radiotherapie sind ebenfalls zu empfehlen, um die Symptome der Haut zu verbessern. Systemische Behandlungen werden empfohlen, wenn der Patient nicht auf topische Behandlung reagiert.

Prognose

Eine optimale therapeutische Modalität ist für viele der Untertypen von T-Zell-Lymphomen nicht definiert und sie haben eine schlechte Prognose. Die Überlebensraten unterscheiden sich mit der Art des Lymphoms. Die Prognose ist auch von dem Grad der Krankheit, sowie der Art und dem Ausmaß der Schädigung des betreffenden Organs abhängig [9]. Eine frühe Diagnose der Krankheit kann hilfreich bei der Verringerung der Mortalitätsrate sein. Im Falle von peripherem T-Zell-Lymphom haben mehr als 50% der Patienten eine ungünstige Prognose. Die Expression bestimmter zytotoxischer Moleküle verursacht eine geringere Reaktionsrate und eine schlechte Prognose [10]. Beispielsweise ist die Expression von CCR4 mit schlechter Prognose verbunden.

Ätiologie

Die eigentliche Ursache der verschiedenen Typen ist noch nicht klar definiert. Eine Anzahl von Faktoren, wie Infektionen, genetische Veranlagung und Immundefekte scheinen das Risiko des Auftretens zu erhöhen. Das Erkrankungsrisiko steigt auch mit immunsuppressiver Therapie und Organtransplantationen. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Ekzemen und T-Zell-Lymphomen wird auch berichtet. Adulte T-Zell-Lymphome scheinen auch mit humanes T-lymphotropes Virus 1 (HTLV-1)-Infektion verbunden zu sein [2]. Eine Allelvariante von Tumornekrosefaktor (TNF) wurde einem erhöhten Risiko für Mycosis fungoides zugeordnet. Einige chemische oder physikalische Reize, welche zur Aktivierung von Onkogenen führen, können auch die Entstehung dieses T-Zell-Lymphoms begünstigen [3]. Die Onkogenese kann auch durch Chromosomenumlagerungen, Genamplifikationen und Veränderung von Tumorsuppressorgenen beeinflusst werden.

Epidemiologie

Neoplasmen der T- und NK-Zellen bilden etwa 6% der Lymphome, während die Mehrheit der Lymphome vom B-Zell-Typ sind. Die Inzidenz dieser Lymphome beträgt etwa 2,09:100.000 Personen und ist damit deutlich geringer als die der B-Zell-Lymphome [4]. Unter den verschiedenen Subtypen der T-Zell-Lymphome, haben die peripheren T-Zell-Lymphome und Mycosis fungoides die höchsten Inzidenzraten.

Im Allgemeinen steigt die Inzidenz mit dem Alter und diese Lymphome sind häufiger bei Männern als bei Frauen. Der Verlauf kann zwischen den verschiedenen Subtypen variieren. Das Alter des Auftretens kann sich auch unter den Subtypen unterscheiden. Zum Beispiel entwickelt sich Mycosis fungoides häufig bei Jugendlichen, während periphere T-Zell-Lymphome bei Erwachsenen über 45 Jahren häufig sind. Die Inzidenz von peripheren T-Zell-Lymphomen ist höher bei der dunkelhäutigen Bevölkerung während angioimmunoblastische T-Zell-Lymphome häufiger bei dunkelhäutigen Männern sind. Kutane T-Zell-Lymphome treten öfter bei Menschen in bestimmten Berufsgruppen auf, etwa wo Maschinenschneidöle verwendet werden. Die Häufigkeit dieses Subtyps liegt bei 6,4:1 Million Personen [5]. Die Inzidenz von adulten T-Zell-Lymphomen ist in Bereichen, in denen HTLV-Infektion verbreitet ist, höher, während andere Subtypen mit Epstein-Barr-Virus (EBV)-Infektion assoziiert sind.

Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

Morphologie und Immunphänotyp dieser Tumoren sind sehr komplex und nicht komplett definiert. Daher gibt es wenig Informationen über die molekulare Pathogenese der meisten dieser Lymphome. Veränderung der Antigenprozessierung und -präsentation folgt genetischen Veränderungen, die zu aggressiver Vermehrung der verschiedenen Arten von T-Zellen führt.

Vorläufer-T-lymphoblastisches Lymphom und Leukämie wird durch Transformation von Vorläufer T-Zellen verursacht. Die pathologischen und klinischen Manifestationen der meisten T-Zell-Lymphome sind mit Expression von Zytokinen durch die neoplastischen Zellen verbunden [6]. Bei Mycosis fungoides vermehren sich CD4+ T-Helfer-Zellen und ihnen fehlen die normale Antigene, die normalerweise auf T-Zellen beobachtet werden [7]. Bei dem angioimmunoblastischen T-Zell-Lymphom ist eine Expansion von regulatorischen T-Zellen mit CD25 und FoxP3 zu sehen. Diese neoplastischen, regulatorischen Zellen unterdrücken die Immunität was zu Immunsuppression führt, eines der charakteristischen Merkmale der Erkrankung [8].

Prävention

In den meisten Fällen können die Risikofaktoren in Zusammenhang mit der Erkrankung nicht verändert werden. Daher ist die Prävention von T-Zell-Lymphomen schwierig.

Zusammenfassung

Das T-Zell-Lymphom ist eine lymphoproliferative Erkrankung, die etwa 15% bis 20 % der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) ausmacht. Die meisten T-Zell-Lymphome sind aggressiv. Sie sind eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Malignomen, die ungewöhnlich in ihrer Erscheinung sind. Diese Tumoren werden in folgende Gruppen unterteilt: Indolente T-Zell-Lymphome, aggressive Lymphome und sehr aggressive Lymphome. Die WHO-Klassifikation klassifiziert auch Vorläufer-T-Zell-Lymphome und reife T-Zell-Lymphome. Vorläufer-T-Zell-Lymphome sind häufiger bei Kindern und jungen Erwachsenen. Reife T-Zell-Lymphome treten bei Erwachsenen auf und häufiger bei Männern als bei Frauen. Reife T-Zell-Lymphome sind weiter auf der Grundlage verschiedener Informationen, einschließlich Morphologie, Immunphänotyp, Genetik und bestimmten spezifischen Antigenen [1] wie folgt einzuteilen:

  • Mycosis fungoides/Sézary-Syndrom
  • Peripheres T-Zell-Lymphom
  • NK-Zell-Leukämie
  • Angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom
  • Anaplastisches großzelliges Lymphom, T-/Null-Zell-Typ

Diese sind weiter in verschiedene Typen auf der Basis der klinischen Immunphänotypen und andere Eigenschaften untergliedert. Behandlung, Prognose und Symptomatik variieren zwischen den verschiedenen Arten der T-Zell-Lymphome.

Patientenhinweise

T-Zell-Lymphom ist ein Krebs des lymphatischen Systems, bei dem die T-Zellen, Teil der weißen Blutzellen, bösartig werden. T-Zell-Lymphome sind eine heterogene Gruppe und werden auf der Basis der zellulären Eigenschaften unterteilt. Sie können sich von den unreifen oder reifen T-Zellen entwickeln. Lymphome reifer T-Zellen werden in der Regel bei Erwachsenen und häufiger bei Männern im Vergleich zu Frauen gefunden. Vorläufer-T-Zell-Lymphome treten vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen auf.

In den meisten Fällen ist die eigentliche Ursache des Lymphoms nicht bekannt. Einigen Typen von Lymphomen entwickeln sich im Rahmen von Virusinfektionen. Die häufigsten Symptome dieser Lymphome sind Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß. Geschwollene Lymphknoten und Ausschläge auf der Haut sind auch in vielen Fällen vorhanden. Die Symptome der verschiedenen Arten variieren mit dem betroffenen Gewebe und dem Ausmaß der Erkrankung. Die Diagnose des Typs von T-Zell-Lymphom ist sehr wichtig, da die Behandlung sich unterscheidet. Verschiedene Labortests, Bildgebungsverfahren und histologische Tests werden verwendet, um den Typ des T-Zell-Lymphoms zu identifizieren. Die Biopsie ist die am häufigsten verwendete Methode, um das Lymphom identifizieren.

Die Behandlungsmodalitäten sind auch von Typ zu Typ verschieden. Die meisten T-Zell-Lymphome sind sehr aggressiv und somit sind eine frühe Diagnose und Behandlung sehr wichtig. Chemotherapie ist die erste Linie der Behandlung bei vielen Unterarten. In einigen Fällen wird eine Kombination von verschiedenen Chemotherapeutika verwendet, um die Symptome zu verbessern. Stammzelltransplantation ist in einigen Fällen nötig. Strahlentherapie und Chirurgie sind auch Teil der Behandlung bei manchen T-Zell-Lymphomen. In Fällen, wo virale Infektion eine Ursache ist, wird antivirale Therapie empfohlen.

Quellen

Artikel

  1. Swerdlow SH, Campo E, Harris NL, et al. WHO Classification of Tumours of Haematopoietic and Lymphoid Tissues. IARC: Lyon; 2008.
  2. Mahieux R, Gessain A. HTLV-1 and associated adult T-cell leukemia/lymphoma. Rev Clin Exp Hematol. 2003;7(4):336-361.
  3. Burg G, Kempf W, Cozzio A, et al. Cutaneous malignant lymphomas: update 2006. J Dtsch Dermatol Ges. Nov 2006;4(11):914-33.
  4. Wang SS, Vose JM. Epidemiology and Prognosis of T-cell lymphoma. In: Foss F, ed.T-cell lymphomas. Newyork: Springer Science+Business Media; 2013.
  5. Criscione VD, Weinstock MA. Incidence of cutaneous T-cell lymphoma in the United States, 1973-2002.Arch Dermatol. Jul 2007;143(7):854-9.
  6. Nosaka K, Miyamoto T, Sakai T, Mitsuya H, Suda T, Matsuoka M. Mechanism of hypercalcemia in adult T-cell leukemia: overexpression of receptor activator of nuclear factor kappaB ligand on adult T-cell leukemia cells. Blood. 2002;99:634–640.
  7. Olsen E, Vonderheid E, Pimpinelli N, et al. Revisions to the staging and classification of mycosis fungoides and Sezary syndrome: a proposal of the International Society for Cutaneous Lymphomas (ISCL) and the cutaneous lymphoma task force of the European Organization of Research and Treatment of Cancer (EORTC). Blood. Sep 15 2007;110(6):1713-22.
  8. Roncador G, Garcia JF, Garcia JF, et all. FOXP3, a selective marker for a subset of adult T-cell leukaemia/lymphoma. Leukemia 2005;19:2247–2253.
  9. Agar NS, Wedgeworth E, Crichton S, et al. Survival outcomes and prognostic factors in mycosis fungoides/Sézary syndrome: validation of the revised International Society for Cutaneous Lymphomas/European Organisation for Research and Treatment of Cancer staging proposal. J Clin Oncol. 2010;28(31):4730-9.
  10. Asano N, Suzuki R, Kagami Y, et al. Clinicopathologic and prognostic significance of cytotoxic molecule expression in nodal peripheral T-cell lymphoma, unspecified. Am J Surg Pathol 2005;29:1284-1293. 
  11. Weidmann E. Hepatosplenic T cell lymphoma. A review on 45 cases since the first report describing the disease as a distinct lymphoma entity in 1990. Leukemia 2000;14:991-997.

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Zuletzt aktualisiert: 2018-06-21 15:31